Erdwärmepumpe in München | Bohrung bis Förderantrag
Wärmepumpen Installation München plant und installiert die Erdwärmepumpe in München für Hausbesitzer, die ihre Gas- oder Ölheizung ersetzen und die Wärme aus dem Boden statt aus der Außenluft holen wollen. Von unserem Standort in München aus klären wir zuerst, ob auf Ihrem Grundstück gebohrt werden darf, und rechnen danach Heizlast, Sondenlänge und Förderung, bevor Sie einen Preis bekommen.
Eine Erdwärmepumpe, fachlich Sole-Wasser-Wärmepumpe, steht im Technikraum und bezieht ihre Wärme über Erdwärmesonden oder einen Flächenkollektor im Garten. Im Feldtest des Fraunhofer ISE erreichten solche Anlagen in Bestandshäusern eine Jahresarbeitszahl von im Mittel 4,3, Luft-Wasser-Geräte 3,4. Der Haken liegt im Münchner Untergrund. Sonden dürfen nur durch den Kies bis ins obere Grundwasserstockwerk reichen, in der Regel nicht tiefer als 40 Meter. Deshalb steht die Standortprüfung bei uns vor der Gerätewahl.
- Bohrtiefe, Wasserschutzgebiet und Wärmeplan vorab geprüft
- Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 vor jedem Angebot
- Festpreis nach dem ersten Termin
- BEG und städtisches Förderprogramm aus einer Hand
Was zu einer Erdwärmepumpe in München gehört
Die Anlage besteht aus der Wärmequelle im Boden, dem Gerät im Haus und der Verteilung über Heizkörper oder Fußbodenheizung. Über Kosten und Effizienz entscheidet fast immer die Wärmequelle, deshalb planen wir sie zuerst.
Erdwärmesonden mit begrenzter Bohrtiefe
Eine Sonde ist ein senkrechtes Bohrloch mit eingesetztem Rohrbündel, durch das Sole zirkuliert. Erlaubt ist sie nur in kiesigen Böden und nur bis ins obere Grundwasserstockwerk, die tertiären Schichten darunter dürfen nicht durchbohrt werden. In Stadtteilen wie Trudering, Perlach oder Solln liegt die Grenze bei höchstens etwa 30 bis 35 Metern. Statt einer tiefen Sonde können dann mehrere kurze nötig werden. Im Stadtgebiet sind Sonden deshalb selten, der Wärmeplan setzt hier vorrangig auf Grundwasser. Für die Förderung muss die Bohrfirma nach DVGW W 120-2 zertifiziert und verschuldensunabhängig versichert sein.

Flächenkollektor unter der Gartenfläche
Der Münchner Wärmeplan nennt für Gebiete mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern nach der Grundwasser-Wärmepumpe die Erdwärmekollektoren als nächste Option. Ein Kollektor liegt als Rohrregister flach im Erdreich und kommt ohne Bohrung aus. Er braucht aber eine zusammenhängende Fläche, die später weder überbaut noch versiegelt wird. Wie groß sie sein muss, ergibt sich aus der Heizlast, nicht aus einer Faustformel.
Sole-Wasser-Wärmepumpe im Technikraum
Das Gerät steht dort, wo heute der Kessel hängt, zusammen mit Warmwasserspeicher und bei Bedarf einem Pufferspeicher. Eine Außeneinheit gibt es nicht, also auch keinen Ventilator vor dem Nachbarfenster. Förderfähig ist nur ein Gerät von der BAFA-Liste mit mindestens 180 Prozent Raumheizungs-Effizienz bei 35 Grad und 140 Prozent bei 55 Grad. Ab dem 1. Januar 2028 fördert der Bund nur noch Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel wie Propan (R290).
Wenn Bohren nicht erlaubt ist
In Wasserschutzgebieten ist Erdwärme ausgeschlossen, und auf manchen Grundstücken fehlt die Zufahrt für das Bohrgerät oder die Fläche für einen Kollektor. Dann ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die naheliegende Wahl; laut Wärmeplan lassen sich rund 75 Prozent aller Gebäude der Stadt damit beheizen. Wir sagen Ihnen nach der Prüfung offen, welche Variante zu Ihrem Haus passt.
So läuft der Einbau mit Bohrung ab
1. Adresse prüfen und Erstberatung
Vor dem Termin sehen wir im Geoportal nach, welchen Gebietstyp der Wärmeplan für Ihre Adresse ausweist, ob ein Wasserschutzgebiet berührt ist und ob Fernwärme anliegt. Beim kostenlosen Termin nehmen wir Heizkörper, Technikraum, Gartenfläche und die Zufahrt für das Bohrgerät auf.
2. Heizlast, Sondenplanung und Festpreis
Wir berechnen die Heizlast raumweise und legen die Anlage nach VDI 4650 auf eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 aus, so verlangt es die Förderung. Daraus ergeben sich Zahl und Länge der Sonden oder die Kollektorfläche. Sie bekommen einen Festpreis mit allen Positionen von der Bohrung bis zum hydraulischen Abgleich.
3. Anträge, Bohrung und Inbetriebnahme
Im Landkreis wird die Sonde mindestens einen Monat vor Bohrbeginn beim Landratsamt angezeigt; berührt sie Grundwasser, ist eine Erlaubnis nötig, bei Anlagen bis 50 kW mit Gutachten eines privaten Sachverständigen der Wasserwirtschaft, Bearbeitung höchstens drei Monate. Den KfW-Antrag stellen Sie mit unserer Bestätigung zum Antrag vor Vorhabenbeginn, unser Vertrag wird erst mit der Förderzusage wirksam. Nach Bohrung und Montage folgen hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, Heizkurve, Strom- und Wärmemengenzähler und die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Warum Eigentümer in München Erdwärme mit uns planen

Erst der Untergrund, dann das Angebot
Wir verkaufen keine Bohrung, die das Wasserrecht nicht hergibt. Wo nur kurze Sonden möglich sind und die Heizkörper hohe Vorlauftemperaturen brauchen, kann eine Hybridheizung mit Wärmepumpe und Spitzenlastkessel die ehrlichere Lösung sein. Liegt Ihr Haus in einem Fernwärmegebiet, sagen wir auch das.
Bund und Stadt in einem Antrag gedacht
Das städtische Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude hat für Erdwärme einen eigenen Zuschlag, setzt aber eine BEG-Bewilligung, einen individuellen Sanierungsfahrplan und den städtischen Antrag vor dem Auftrag voraus. Wo Fernwärme anliegt oder möglich ist, fällt das Programm weg. Wir legen die Reihenfolge der Anträge fest, damit keine Förderung an einem falschen Datum scheitert.
Kurze Wege in den Münchner Osten
Von München aus planen wir ebenso eine Erdwärmepumpe in Hohenbrunn oder eine Erdwärmepumpe in Grasbrunn. Dort ist das Landratsamt München Wasserbehörde, und das städtische Programm gilt nicht. Hohenbrunn fördert Wasser-Wärmepumpen seit Juli 2026 mit 30 Prozent, höchstens 2.500 Euro (Stand 2026); ob eine Sole-Anlage darunter fällt, klären wir vorab mit der Gemeinde.
Was eine Erdwärmepumpe kostet und was gefördert wird
Bohrung, Gerät und Betrieb
co2online nennt für ein durchschnittliches Einfamilienhaus rund 30.500 Euro für die Erdwärmepumpe, dazu 8.000 bis 16.000 Euro für Sonden oder Kollektor; eine Luft-Wasser-Anlage liegt bei rund 29.500 Euro (Stand September 2026). Anbieter nennen 50 bis 100 Euro je Bohrmeter. Im Betrieb zählt der Strom. Wärmepumpentarife mit eigenem Zähler lagen im Schnitt bei 24 Cent je Kilowattstunde (Daten August 2025), Haushaltsstrom 2026 bei 37,0 Cent. Für die Wartung rechnet die Verbraucherzentrale mit 150 bis 300 Euro im Jahr.
BEG-Zuschuss und Münchner Erdwärme-Zuschlag
Die KfW zahlt 30 Prozent Grundförderung, Selbstnutzer bekommen bis 31.01.2027 beim Tausch einer funktionstüchtigen Ölheizung oder einer mindestens 20 Jahre alten Gasheizung 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus und je nach Einkommen bis 40 Prozent mehr, gedeckelt bei 70 oder 80 Prozent von 28.000 Euro. Den früheren Effizienzbonus für Erdwärme gibt es nicht mehr.
Im Stadtgebiet legt das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude 30 Prozent auf die Kosten oberhalb dieser Grenze drauf, berechnet auf höchstens weitere 30.000 Euro. Rechenbeispiel für Selbstnutzer mit Ölheizung, 47.000 Euro Gesamtkosten und Antrag bis 31.01.2027: 46 Prozent Bund ergeben 12.880 Euro, die Stadt 5.700 Euro. Die städtische Grundförderung von 15 Prozent entfällt hier, weil beim Bund der Klimageschwindigkeitsbonus beantragt ist (Stand Oktober 2026).
Quellen: co2online, Stand 29.09.2026; KfW 458, Stand Oktober 2026; Landeshauptstadt München, FKG-Richtlinie ab 28.09.2026; Fraunhofer ISE, 11/2025; Stadt München, Grundwassernutzung; Landratsamt München, Stand 2023; Verbraucherzentrale NRW, Daten 08/2025; co2online, Erdwärme-Beispiel; BEG-Richtlinie Einzelmaßnahmen, Juli 2026; Wärmeplan München, Ergebnisbericht 2026; Umweltbundesamt, 03/2026; BDEW Strompreisanalyse, 08/2026; Verbraucherzentrale, Wartung.
Häufige Fragen zur Erdwärmepumpe in München
Wie tief darf man in München für eine Erdwärmepumpe bohren?
In der Regel höchstens 40 Meter, in Stadtteilen wie Trudering oder Harlaching höchstens etwa 30 bis 35 Meter. Der Grund ist der Untergrund der Schotterebene, denn die Sonde darf nur ins obere Grundwasserstockwerk reichen und die tertiären Schichten darunter nicht durchstoßen. In Wasserschutzgebieten ist Erdwärme ganz ausgeschlossen. Wir prüfen Ihre Adresse vor dem Angebot und planen bei Bedarf mehrere kürzere Sonden.
Was kostet eine Erdwärmepumpe mit Bohrung im Einfamilienhaus?
Rund 47.000 Euro vor Förderung nennt co2online für ein Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern, Baujahr 1994, davon 16.000 Euro für die Bohrung und 27.000 Euro für die Wärmepumpe. Die Bohrung macht den Unterschied zur Luft-Wasser-Anlage, und in München können wegen der begrenzten Tiefe mehrere Sonden nötig werden. Ihren Festpreis bekommen Sie nach Heizlastberechnung und Standortprüfung.
Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur laufenden Sole-Anlage?
Meist mehrere Monate, weil Wasserrecht und Förderzusage vor der Bohrung stehen müssen. Im Landkreis ist die Sonde mindestens einen Monat vorher anzuzeigen, eine nötige Erlaubnis kann bis zu drei Monate dauern, und der KfW-Antrag muss vor Vorhabenbeginn gestellt sein. Nach der Zusage bleiben 36 Monate für den Einbau. Fragen Sie deshalb an, bevor der alte Kessel ausfällt.
Rechnet sich Erdwärme ohne den früheren Effizienzbonus noch?
Das hängt vom Haus und von den Bohrkosten ab. Sole-Wasser-Anlagen erreichten im Fraunhofer-Feldtest im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 4,3, Luft-Wasser-Geräte 3,4, und brauchen damit weniger Strom für dieselbe Wärme. Dem stehen die Bohrkosten gegenüber, und der bundesweite Effizienzbonus ist weggefallen. Im Stadtgebiet gleicht der Erdwärme-Zuschlag der Stadt einen Teil aus. Wir rechnen beide Varianten für Ihr Haus nebeneinander.
Reicht eine Erdwärmepumpe für ein Haus mit alten Heizkörpern?
Sie reicht, wenn an kalten Tagen höchstens 55 Grad Vorlauf genügen. Der Fraunhofer-Feldtest fand keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz, ausreichend große Heizkörper erlauben ähnlich niedrige Temperaturen wie eine Fußbodenheizung. Oft genügt es, einzelne zu kleine Heizkörper zu tauschen. Welche das sind, zeigt die raumweise Heizlastberechnung, die vor jedem Angebot steht.
Ist eine Grundwasser-Wärmepumpe in München die bessere Wahl?
Oft ist sie das, denn der Wärmeplan setzt in Gebieten mit Einfamilienhäusern vorrangig auf Grundwasser mit im Mittel 12 Grad in gut durchlässigem Kies. Rund 45 Prozent der Gebäude der Stadt wären so beheizbar. Nötig ist eine wasserrechtliche Erlaubnis beim Referat für Klima- und Umweltschutz, im Wasserschutzgebiet Waldtrudering ist sie ausgeschlossen. Wir prüfen beide Wege für Ihr Grundstück.
Jetzt Erdwärmepumpe in München anfragen
Nennen Sie uns Adresse, Heizung und Gartenfläche, wir prüfen Bohrtiefe und Förderung vor dem Termin. Erstberatung anfragen oder anrufen: 01579 2834995.